In der Zeit des Barocks gehörte das Anfertigen von Klosterarbeiten zu den schönsten Leistungen von Ordensfrauen, so auch im Dominikanerinnenkloster St. Katharinental. Beliebt waren filigran geschnittene und gemalte Andachtsbildchen, oft als Buchzeichen verschenkt.
Für die Kirche stickten die Nonnen prachtvolle Antependien und fertigten liturgische Gewänder mit Blumenmustern. Aufwendig waren die Fassungen der Katakombenheiligen Columba und Benedictus: Die Skelette wurden ergänzt, reich geschmückt und in Schreine gebettet, die zu besonderen Anlässen geöffnet wurden.
Mit Betty Sonnberger, Kunsthistorikerin, Denkmalpflege Kanton Thurgau
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