«For all of those who, without having heard her story, claim that she did not exist.»
Marie Popall und ihr Team wenden sich in ihrer Performance der vergessenen Volksheiligen St. Kümmernis zu. Hieronymus Bosch malte sie als Märtyrerin am Kreuz mit Kleid und sanftem Flaum am Kinn, die katholische Kirche versuchte sie auszulöschen.
Kollektiv türmen die Performenden die Legende zwischen sich auf. In choreografischen Gesten und mit überlagernden Stimmen entsteht in ihren Körpern ein Echo, das Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges miteinander in Resonanz bringt. Zwischen Scham, Begehren und Widerstand wird Kümmernis zur Ikone erkoren. Sie spricht mit flatterndem Kleid und haarigem Mund gegen binäre Zuschreibungen und spiegelt den Blick herausfordernd zurück. Radikal lösen sich die Performenden von dem, was an ihnen klebt, und testen gemeinsam Visionen ihrer Körper und Stimmen aus.
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Dauer: ca. 60 min
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Performance Eman Hussein, évo mine lambillon, Marie Popall
Regie/Choreografie Marie Popall
Dramaturgie/ Co-Regie Madeleine Lauw
Bühne/Licht Lilli Unger
Sound Zooey Agro
Kostüm Carolina Misztela
Produktionsleitung Fiona Schreier
Foto Marie Popall
Sprache Englisch
Koproduktion Fabriktheater Rote Fabrik
Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Giovedi 15. Ottobre 2026, 20:00 Uhr
- Ort Quartiertreff Rote Fabrik, Seestrasse 395, 8038 Zürich
- WWW rotefabrik.ch
- Link
- Accessibilità
- accessible Rollstuhl (completo)
- Quelle:kulturzueri.ch

