ALL RISE verknüpft Gericht und Theater. Ein Raum des Wartens, in dem Rollen von zwischen Publikum und Performer:innen zirkulieren.
„Wie erzählt man eine Geschichte nicht, die nicht erzählt werden kann, aber erzählt werden muss?“ – M. NourbeSe Philip
Ausgehend vom Vektor des Gerichtsverfahrens – einem Ritual des Rechtssystems, dessen Streben nach „Gerechtigkeit“ oft eigene Formen von Gewalt hervorbringt – untersucht diese Arbeit die Modalitäten von Souveränität unter dem Gesetz. Das juristische Beharren auf Lesbarkeit und Kohärenz – auf der Darstellung von Plausibilität – untergräbt die Tatsache, dass Trauma häufig nicht kohärent ist.
Indem die Mise-en-scène des Gerichtssaals mit derjenigen des Theaters in Beziehung gesetzt wird, inszeniert ALL RISE den Prozess als einen Raum des Wartens, in dem Urteil, Kohärenz und Sinnstiftung fortwährend aufgeschoben werden. Der Prozess wird zum Nichtereignis; die Rollen von Zeug:in, Richter:in und Anwält:in werden zwischen Publikum und Performer:innen geteilt.
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Mercoledì 29. Aprile 2026, 20:00 - 00:00 Uhr
- Ort Tanzhaus Zürich, Wasserwerkstrasse 127a, 8037 Zürich
- WWW www.tanzhaus-zuerich.ch
- Link
- Accessibilità
- accessible Rollstuhl (completo)
- Quelle:kulturzueri.ch


