Ein fiktives Aufeinandertreffen zwischen Hannah Arendt und Adolf Eichmann. Ein Gespräch, das so wohl nie hätte stattfinden können. Der Text zeichnet das Leben Adolf Eichmanns nach. Eichmann, seinerseits hauptverantwortlich für den Holocaust, zeigt sich dabei als Mann, der seinen Opportunismus und seine erschreckende Durchschnittlichkeit hinter zynischen Anekdoten zu verstecken sucht. Ihm gegenüber: eine der grössten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Hannah Arendt rekonstruiert die Vergangenheit Eichmanns, sucht nach dem Moment, in dem das Böse Gestalt annimmt. Nach und nach wird klar: Das Böse zeigt sich in der alltäglichsten menschlichen Kleinheit. In der unvermuteten Banalität.
Der Autor Stefano Massini schöpft aus den Protokollen der Verhöre in Jerusalem, aus den Gerichtsverhandlungen, aus der deutschen und jüdischen Geschichtsschreibung, sowie aus Arendts Essays und schafft daraus diesen intensiven Dialog grausamer, beispielloser Macht.
Produktion, Konzept und szenische Umsetzung: Theaterkollektiv moules frites (Hanna-Lynn Schori, Silas Schmuckli, Elena Thoma)
Informazioni sull'evento
Tutte le informazioni attuali e aggiuntive sull'evento possono essere trovate sul sito web dell'organizzatore. I cambiamenti improvvisi saranno visualizzati solo sul sito web dell'organizzatore.
- Tempo Mercoledì 14. Ottobre 2026, 19:30 Uhr
- Ort offene kirche bern, Spitalgasse 44, 3011 Bern
- Link
- Accessibilità
- accessible Rollstuhl (completo)
- Quelle:bka.ch


