Neue Wechselausstellung im Anna Göldi Museum zu «Fürsorge und Zwang in der Schweiz».
Bis 1981 wurden in der Schweiz zehntausende Menschen zwangsweise interniert oder «zwangsplatziert». In Heimen oder Pflegefamilien erlebten sie Übergriffe, Gewalt und Ausgrenzung. Erst nachdem Betroffene den Mut fanden, Gesicht zu zeigen und ihre Schicksale in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, stieg der politische Druck, den Blick auf dieses düstere Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte zu richten.
Die Werkstattausstellung ergänzt die Wanderausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» – Fürsorge und Zwang in der Schweiz, die vom 7. bis zum 24. August 2026 im
Volksgarten in Glarus gastieren wird.
Betroffene, Angehörige und Interessierte sind eingeladen, im Rahmen einer Geschichtswerkstatt tabuisierte Themen, die in einem engen oder lockeren Zusammenhang mit fürsorgerischen Zwangsmassnahmen stehen, unter kundiger Anleitung selbst zu erforschen.
Anlässlich der Wechselausstellung findet eine Reihe von Veranstaltungen statt (siehe Flyer).
Führungen für Gruppen sind ganzjährig nach Vereinbarung möglich.
Öffentliche Führungen durch die Wechselausstellung: siehe annagooeldimuseum.ch
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.
- Temps Dimanche 26. Juillet 2026, 13:30 - 18:00 Uhr
- Ort Anna Göldi Museum, Fabrikstrasse 9, 8755 Glarus
- WWW annagoeldimuseum.ch
- Liens
- Accessibilité
- accessible Rollstuhl (complet)
- Ceux-ci :guidle.com

