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Dos
Orfeo ed Euridice
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Rapport

Chiesa San Francesco Locarno, Locarno

Or­feo ed Eu­ri­di­ce

Samedi, 26. Septembre 2026

Cecilia Bartoli | Mélissa Petit | Il Canto di Orfeo | Les Musiciens du Prince (Monaco) | Gianluca Capuano

Glucks Oper Orfeo ed Euridice setzte die Opernwelt des 18. Jahrhunderts in helle Aufregung. Plötzlich diente die Musik der Handlung und nicht umgekehrt. Gluck machte Schluss mit überladenen Koloraturen und endlosen Da-Capo-Arien, die den dramatischen Fluss unterbrachen. Die letzte französische Königin Marie Antoniette, eine glühende Verehrerin seiner Musik, schrieb: „Es ist, als ob eine religiöse Revolution stattgefunden hätte“ Im Zentrum der Handlung steht der trauernde Orpheus, der Eurydike beweint, die an den Folgen eines tödlichen Schlangenbisses verstarb. Amor erlaubt ihm, sie aus der Unterwelt zu retten – unter der Bedingung, sie beim Rückweg nicht anzusehen. Durch seinen Gesang bezwingt Orpheus die Furien. Doch Eurydikes Klagen lassen ihn schwach werden: Er sieht sie an, sie stirbt. Amor erlöst das Paar schließlich. Cecilia Bartoli, die Primadonna assoluta des 21. Jahrhunderts, hat mit ihrem Ensemble die sogenannte „Parma-Fassung“ ausgewählt. Bei der Aufführung in Parma übernahm der berühmte Soprankastrat Giuseppe Millico die Rolle des Orpheus. Er sang in einer extrem hohen Stimmlage, die für heutige Männerstimmen nahezu unerreichbar ist.

Cecilia Bartoli, Mezzosopran (Orfeo)
Mélissa Petit, Sopran (Euridice & Amor)
Il Canto di Orfeo
(Choreinstudierung: Jacopo Facchini)
Les Musiciens du Prince (Monaco)
Gianluca Capuano, Leitung

Christoph Willibald Gluck (1714-1787)
«Orfeo ed Euridice», Oper in 5 Akten (Parma Fassung von 1769) – halbszenische Aufführung

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Informations sur l'événement

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Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.

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