Basel liest zwei Bücher
Der Roman «Grossmütter», der 2025 für den Schweizer Buchpreis nominiert war, handelt von zwei Großmüttern. Die eine stammt aus einer armen Schweizer Bauernfamilie, die andere aus einer relativ wohlhabenden Familie in Kamerun. In knapper, wie gemeißelter Sprache schildert die Autorin deren Kindheit, Hoffnungen und Enttäuschungen. Die Protagonistinnen heiraten, werden gedemütigt und entwürdigt. Durch diese Erfahrungen aber staut sich eine gewaltige Wut auf, die schließlich, auch mit Hilfe der jeweiligen Enkeltöchter, zur Befreiung führt.
Melara Mvogdobo wurde 1972 in Luzern geboren. Nach einem Pädagogik-Studium und der Geburt von drei Söhnen lebte sie in der Dominikanischen Republik, in Kamerun und heute in Andalusien. 2023 erschien ihr erster Roman «Von den fünf Schwestern, die auszogen, ihren Vater zu ermorden» (Edition 8, Zürich). Ihr neuer Roman «Grossmütter» ist ein literarischer Beitrag zu den Themen transgenerationale Traumata, Geschlechterrollen, Klasse und individuelle Befreiung.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein Buch Raum Basel im Rahmen des Lesefests Basel liest zwei Bücher (11. bis 15. März 2026).
Moderation: Martina Kuoni
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.


