[in]operabilities
Seit 2021 treibt [in]operabilities die künstlerische Forschung zur Aesthetic of Access im Musiktheater voran und verknüpft die Kunstform Oper mit der Frage nach ihrer Zugänglichkeit. Im Kanon und Kosmos der Oper suchen Künstler:innen mit unterschiedlichen Wahrnehmungsstilen nach Formen vielsinnlichen Musizierens und Sich-Begegnens. Im Mittelpunkt steht dabei die künstlerische Arbeit mit integrierter, teils gesungener Audiodeskription, Gebärdensprache und Gebärdensprachpoesie.Die neue Produktion von [in]operabilities setzt sich mit «Fidelio», der einzigen Oper des später ertaubten Komponisten Ludwig van Beethoven, auseinander. Während Beethoven zu dieser Zeit mit der zunehmenden Isolation durch seine Ertaubung gekämpft haben soll, sucht das Performerinnen-Team nach der emanzipatorischen und befreienden Kraft der Musik für alle Sinne – und nach einer möglicherweise genuin tauben Ästhetik in Beethovens Werk aus dieser Zeit.Nach «Die Insel» stehen diesmal die persönlichen Perspektiven der Performer:innen auf den Wunsch nach Freiheit, Autonomie und Zusammenhalt in krisenhaften Zeiten im Zentrum. Angesichts drastischer Kürzungen in der Kultur-, Demokratie-, Sozial- und Inklusionsförderung wird dieser Wunsch zugleich zu einer existenziellen Frage.PublikumsgesprächAm 22.01.27 findet nach der Vorstellung ein kurzes Publikumsgespräch statt. Das Gespräch wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) und Deutsch gedolmetscht.SpracheIn Deutscher Gebärdensprache (DGS) und deutscher Lautsprache, mit vereinfachten Übertiteln und integrierter Audiodeskription auf Deutsch. Eine Induktionsschleife zur Hörunterstützung ist vorhanden.AccessFür blinde und sehbehinderte Besucher:innen und ihre Begleitpersonen findet 60 Minuten vor Beginn eine Tastführung statt. Early Boarding ist 15 Minuten vor Beginn des Stücks möglich.Rollstuhlplätze können gesondert gebucht werden. Vor Ort stehen Dolmetscher:innen für DSGS und Deutsch sowie Access-Buddies zur Verfügung, die bei Fragen zur Barrierefreiheit unterstützen.Die Tribüne wird an einigen Stellen des Stücks in Vibration versetzt. Ausserdem kommen flackerndes Licht und Lichtreflexionen auf einigen Requisiten zum Einsatz.
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.
- Temps Vendredi 22. Janvier 2027, 20:00 - 22:00 Uhr
- Ort Gare du Nord, Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel
- WWW www.garedunord.ch
- Réservation préalable www.garedunord.ch
- Liens
- Accessibilité
- accessible Rollstuhl (complet)
- Ceux-ci :agendabasel.ch



