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Dos
Amani Abuzahra: Ein Ort namens Wut
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Rapport
  • Scène

Kammgarn, Hard

Ama­ni Ab­u­zahra: Ein Ort na­mens Wut

Vendredi, 27. Mars 2026

Lesung und Gespräch.

Wut als Privileg? Wut ist nicht gleich Wut. Was aber tun mit Wut, die nicht sein darf? Welchen Raum bekommen wütende Marginalisierte? Amani Abuzahra erforscht ein Gefühl mit riesigem Potenzial. Wut hat viele Gründe: Ungerechtigkeit, Rassismus, Sexismus. Das Ausleben dieser Emotion allerdings ist nicht allen gleichermaßen möglich. Während „besorgte Bürger*innen“ ihren Ärger auf Demos kundtun, wirken wütende Marginalisierte zu laut, zu fordernd, zu bedrohlich. Doch was steckt hinter dieser Wut, die auf Ausgrenzung beruht?

Amani Abuzahra stößt in ihrer Analyse auf Gefühle wie Angst, Trauer und Erschöpfung, zeichnet eine emotionale Landkarte der Marginalisierten und zeigt, dass Wut ein Ort ist, der für alle ein Kraftzentrum sein kann – wenn wir den Mut haben, es zuzulassen. 

Dr.in Amani Abuzahra ist promovierte Philosophin, Autorin und Antirassismustrainerin. Ihre Forschungs- und Vortragstätigkeiten führten sie u. a. in die USA sowie an Universitäten in Finnland, Italien, der Schweiz, Deutschland und der Türkei. Sie war als Postdoctoral Researcher an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien tätig und lehrt im deutschsprachigen Raum an Fachhochschulen und Bildungseinrichtungen. Zu ihren Publikationen zählen Ein Ort namens Wut (Kremayr & Scheriau), Muslimische Zukünfte (transcript), Toleranzphilosophie (Herder), Mehr Kopf als Tuch – Muslimische Frauen am Wort (Tyrolia), sowie zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zu Rassismuskritik und Erinnerungskultur.

Moderation: Katy Bayer

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Informations sur l'événement

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Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.

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