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VERNISSAGE: RE-NATURE
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Rapport

Bildhalle Zürich, Zürich

VER­NIS­SA­GE: RE-NA­TU­RE

Samedi, 21. Mars 2026

NATUR, WAHRNEHMUNG UND MATERIALITÄT IN »LENS-BASED ART«

Die Künstler Adam Jeppesen, Joost Vandebrug und Inka & Niclas behandeln die Natur nicht einfach als statisches Motiv, sondern als eine dynamische, in ihrem Schaffen mitwirkende Instanz – zerbrechlich, wandelbar und vergänglich. So wird die Natur sowohl zur Materie als auch zur Metapher; ergründet mittels verschiedener Techniken, die die Möglichkeiten der Fotografie ausloten.

 

Inka & Niclas FI/SE

In ihrer fotografiebasierten Praxis setzen sich Inka & Niclas mit der überkonsumierten und übersättigen Darstellung der Natur innerhalb unserer visuellen Kultur auseinander. Das Künstlerduo untersucht, wie unsere Beziehung zur natürlichen Welt durch das Kameraobjektiv geprägt – und häufig verzerrt – wird. In ihren Arbeiten hinterfragen sie immer wieder Konventionen und erkunden spielerisch, was Fotografie werden kann, wenn sie auf neue Materialien, Formen und Möglichkeiten trifft.

 

Adam Jeppesen DK

In der Serie Tanks (2016-heute) hängt Adam Jeppesen cyanotypisch bedruckte Stoffe in ölgefüllte Glasebehälter und verwischt so die Grenze zwischen Bild und Objekt. Mit seiner Praxis verschiebt er systematisch die Grenzen der Fotografie, indem er das Medium nicht als End-, sondern als Ausgangspunkt betrachtet. Während frühe kameralose Fotografie häufig beim flachen Bild stehen blieb, behandelt Jeppesen die Cyanotypie als Beginn einer erweiterten, räumlichen Untersuchung und bewegt sich mit seiner fotobasierten Arbeit so entschieden in Richtung des Skulpturalen.

 

Joost Vandebrug NL

Im Mittelpunkt der Arbeit von Joost Vandebrug stehen imaginäre Landschaften, die sich aus Fragmenten visueller Erinnerungen an verschiedene Orte und Reisen zusammensetzen. Seine Bilder entstehen als ruhige, intuitive Konstruktionen, die von Verletzlichkeit, Vergänglichkeit und der Poesie des Alltäglichen geprägt sind. Vandebrug begreift Unvollkommenheiten als integralen Bestandteil des kreativen Prozesses. Seine Drucke – oft auf handgeschöpftem japanischem Washi-, Nepali- oder Barytpapier – offenbaren die Mechanismen ihrer Entstehung und spiegeln die Sensibilität wider, die sich durch sein Werk zieht.

 

Gemeinsam eröffnen diese Künstler einen Dialog über die Natur als etwas, das gesehen, geformt und empfunden wird – nicht nur dokumentiert, sondern transformiert. Ihre Werke widersetzen sich der Beständigkeit und Perfektion, stattdessen begrüssen sie Zerbrechlichkeit, Künstlichkeit und Transformation als wesentliche Elemente einer zeitgenössischen Bildsprache.

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Informations sur l'événement

Obight !

Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.

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