Laura Coppens blickt zusammen mit ihrem Grossvater auf ein Leben voller Umbrüche. Ein berührendes Familienporträt, das von zwei Diktaturen und der deutschen Wiedervereinigung gezeichnet ist
Ausgangspunkt sind Gespräche der Filmemacherin mit ihrem Grossvater, der aus Angst vor Gedächtnisverlust das Schweigen überwindet. Der Film begibt sich auf eine Reise durch verschiedene Zeitschichten und beleuchtet mehrere Epochen der deutschen Geschichte – den Nationalsozialismus, die DDR und die Nachwendezeit. Erinnerungen und Geschichte verbinden sich zu einer eindringlichen Reflexion über persönliche Verantwortung – in einer Zeit, in der die Grundfesten der Demokratien ins Wanken geraten. Die zentrale Frage hallt nach: Was hätten wir damals getan? Und – viel drängender – was tun wir heute?
Laura Coppens, Regisseurin/Medienanthroplogin Uni Bern
Bernhard Schneider, Moderation
Let's Doc! ist eine Initiative des Vereins Ciné-Doc, unterstützt durch den Bund, einzelne Kantone und Stiftungen. Seit 2023 werden schweizweit jeden November herausragende Dokumentarfilme an über 200 Spielorten einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Dokumentarfilme sind Spiegel unserer Zeit, sie wollen gesehen und gemeinsam diskutiert werden.
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