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Reproduktive Gerechtigkeit: Sibel Schick und Alicia Baier
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Rapport
  • Scène

Karl der Grosse, Zürich

Re­pro­duk­ti­ve Ge­rech­tig­keit: Si­bel Schick und Ali­cia Bai­er

Mercredi, 24. Juin 2026

Reproduktive Gerechtigkeit: Sibel Schick und Alicia Baier – Lesung und Gespräch im Rahmen des KIN Festivals

Zwei Bücher, eine dringende Frage: Was braucht es, damit reproduktive Gerechtigkeit möglich wird?

Autorin Sibel Schick («Mein Körper – wessen Entscheidung? Warum wir reproduktive Gerechtigkeit brauchen») und «Doctors-for-Choice»-Gründungsvorsitzende Dr. med. Alicia Baier («Das Patriarchat im Uterus») nähern sich der Frage aus unterschiedlichen Perspektiven.

An diesem Abend lesen sie aus ihren aktuellen Büchern und sprechen über die Bedeutung reproduktiver Gerechtigkeit und körperlicher Selbstbestimmung – von der persönlichen Erfahrung bis zu strukturellen Zusammenhängen.

Diese Veranstaltung ist Teil des KIN Festivals – sowie der öffentliche Launch des Cramp Mag, ein Newsletter über reproduktive Rechte der Journalistin Gabriella Alvarez-Hummel, die den Abend moderieren wird.

Alicia Baier
Dr. med. Alicia Baier arbeitet als Ärztin in der Gynäkologie und setzt sich seit Jahren politisch und medizinisch für eine bessere Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen ein. Bereits während ihres Studiums gründete sie die Gruppe Medical Students for Choice in Berlin. Nach ihrem Abschluss gründete sie Doctors for Choice Germany, einen Verein, der sich für eine bedarfsgerechte Versorgung im Bereich reproduktiver Gesundheit engagiert und in dessen Vorstand sie seit 2019 tätig ist. 2025 wurde sie in Berlin als Sachverständige zur öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses zum Gesetzentwurf «Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs» geladen.

Sibel Schick
Sibel Schick ist freie Autorin und Journalistin, Kolumnistin, Podcasterin, Speakerin und Social-Media-Redakteurin. Sie ist 1985 in Antalya (Türkei) geboren und wohnt seit 2009 in Deutschland. Ihre Texte erschienen bisher u.a. bei der taz, beim Missy Magazine und nd. Sie gibt den monatlichen Newsletter «Saure Zeiten» heraus und postet auf Social Media unter @sibelschick. Ihr Buch «Hallo, hört mich jemand?» erschien 2020 bei Edition Assemblage. Ihr Leseheft «Deutschland schaff‘ ich ab. Ein Kartoffelgericht» veröffentlichte sie 2019 bei Sukultur. Zuletzt erschien ihr Sachbuch «Weißen Feminismus canceln. Warum unser Feminismus feministischer werden muss» bei S. Fischer.

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