Nach dem grossen Erfolg des letzten Jahres kehrt Medea mit Sarah Spale in der Titelrolle auf die Freilichtbühne Kreuzmatt in Sissach zurück, begleitet vom neuen Familienstück «Ferdinand der Stier».
Medea kehrt zurück
Nach dem grossen Erfolg der Freilichtproduktion «Medea» im Sommer 2025 bespielt die Theatercompany Texte und Töne im August 2026 erneut die Freilichtbühne Kreuzmatt in Sissach – diesmal mit einer Gastproduktion. Neben der Wiederaufnahme der gefeierten Medea-Inszenierung mit Sarah Spale in der Titelrolle feiert das Familienstück «Ferdinand der Stier» in Kooperation mit dem Verein Restaurant du Coeur seine Premiere auf der Rundbühne.
Zwei Stücke, eine Bühne – kein Zufall
Die Entscheidung, beide Produktionen zu verbinden, hat handfeste Gründe – organisatorisch wie inhaltlich.
Der Aufbau der eigens für «Medea» konstruierten Rundbühne auf dem Nebiker-Areal ist aufwändig. Nach dem nahezu ausverkauften und von Publikum wie Presse gefeierten Sommer 2025 war für Regisseur Kaspar Geiger und Produktionsleiter Andreas Daniel Müller klar: Diese Bühne soll erneut bespielt werden und diesmal für ein noch breiteres Publikum. Gleichzeitig ist Claudia Adrario, Sängerin und Schauspielerin, die in der Medea- Produktion mitwirkt, mit dem Wunsch an die Verantwortlichen herangetreten, »Ferdinand der Stier» auf diese Bühne zu bringen.
Die Form der Bühne ist das verbindende Element zwischen Medea und Ferdinand. Ein weisses, hölzernes Rund, eingefasst von einer Reihe von Stühlen, die sich nicht verschieben lassen. Medea oder Ferdinand sind «gefangen» im Stuhlkreis. Medea ist der Ablehnung und der Gewalt der Menschen von Korinth ausgesetzt. Ferdinand findet sich in der Stierkampfarena von Granada. Sein Schicksal scheint besiegelt.
«Medea» – Sarah Spale kehrt zurück nach Sissach
Nach der Dernière im vergangenen Spätsommer begeisterte Sarah Spale das Schweizer Kinopublikum mit dem Film «Hallo Betty» – nun kehrt die Schauspielerin, bekannt aus «Platzspitz-Baby» und «Wilder», zurück auf die Freilichtbühne Kreuzmatt. In der Titelrolle verkörpert sie eine Medea zwischen Verzweiflung, Strategie, Verletzlichkeit und Trotz.
Die Tragödie nach Euripides erzählt von Ausgrenzung, Machtmissbrauch und der Angst vor der selbstbestimmten Frau – Themen, die 431 v. Chr. geschrieben wurden und heute erschreckend aktuell wirken. In der Inszenierung von Regisseur Kaspar Geiger ist Medea keine fanatische Rächerin, sondern eine ambivalente, kämpfende Frau. Alle Rollen – auch die männlichen – werden von Schauspielerinnen verkörpert und von einer Perkussionistin begleitet.
Rund 800 Zuschauende besuchten die Aufführungen im Sommer 2025 – die Vorstellungen waren nahezu ausverkauft und stiessen bei Publikum wie Presse auf grosse Begeisterung.
Mitwirkende: Regie: Kaspar Geiger | Produktionsleitung: Andreas Daniel Müller | Technische Leitung: Jan Gubser | Bühne: Thomas Giger | Kostüm: Julia Sewing | Maske: Anna Tschannen | Regieassistenz: Anna Sonnenschein | Schauspiel: Sarah Spale, Claudia Adrario, Sophie Eglin, Julia Sewing, Anna Sonnenschein | Percussion: Lucia Carro Veiga
Informations sur l'événement
Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.

