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Sonic Boom – Fernando Manassero & Gäste
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Rapport

Gare du Nord, Basel

So­nic Boom – Fer­nan­do Ma­nas­se­ro & Gäs­te

Mercredi, 13. Mai 2026

«La Minka»

«Sonic Boom» ist das neue Artist-in-Residence-Format des Gare du Nord. Acht aufstrebende Künstler:innen aus den Bereichen zeitgenössische und experimentelle Musik, Soundperformance und Musiktheater erhalten hier Raum und Unterstützung für ihre künstlerische Weiterentwicklung.Über einen Zeitraum von zwei Jahren gestalten und präsentieren sie jeweils zwei Cartes Blanches, in denen sie ihre individuellen künstlerischen Ansätze zum Ausdruck bringen können. Begleitet wird das Programm von einem Diskurs- und Mentoring Format. «La Minka» ist ein Komponisten- und Performer:innen-Projekt für eine abendfüllende Aufführung mit zwei Gastmusiker:innen unterschiedlicher künstlerischer Hintergründe und Fernando Manassero. Das Projekt ist inspiriert von einer gemeinschaftlichen Arbeitstradition aus der Andenkultur Südamerikas, die in eine musikalische Praxis übersetzt wird.In Quechua, einer Sprache der Anden, bezeichnet «Minka» das Bitten um Hilfe unter dem Versprechen einer Gegenleistung. Traditionell handelt es sich dabei um ein soziales Arbeitssystem, bei dem Gemeinschaften zusammenkommen, um Häuser, Brücken oder Gemeinschaftsräume zu errichten. Diese Praxis wird bis heute in verschiedenen Regionen Südamerikas gepflegt.Die individuelle Musiksprache der beteiligten Musiker:innen ist zentraler Bestandteil des Stücks. Anstatt ausschliesslich für sie zu schreiben, arbeitet Fernando Manassero mit ihren Inputs und entwickelt das musikalische Material aus ihren jeweiligen Identitäten heraus. Fernando Manasseros Aufgabe besteht demnach darin, musikalische Situationen zu entwerfen und das daraus entstehende Material in einer Partitur so zu strukturieren, dass die Beiträge aller Beteiligten integriert werden. Im Fokus stehen jene Momente, in denen die musikalischen Persönlichkeiten in Resonanz treten und sich gegenseitig bereichern – als musikalischer Ausdruck des «Minka» als kollektiver Praxis. Das Konzert bewegt sich von Solo- bis Triotformationen. Tief verarbeitete, aus der Ferne kommende Cello-Wellen stehen im Kontrast zu prägnanten klanglichen Nahaufnahmen, die mit selbstgebauten Instrumenten erzeugt werden. Altmodisch wirkende synthetische FM-Glocken treten auf rohe, instabile Rhythmen von Floppy-Drive-Motoren und entfalten so ein vielschichtiges, sich stetig wandelndes Klangbild.

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Informations sur l'événement

Obight !

Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.

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