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J. S. Bach: BWV 179 «Siehe zu, daß deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei»
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Rapport

Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Trogen

J. S. Bach: BWV 179 «Sie­he zu, daß dei­ne Got­tes­furcht nicht Heu­che­lei sei»

Vendredi, 25. Septembre 2026

Kantate zum 11. Sonntag nach Trinitatis, für Sopran, Tenor und Bass, Vokalensemble, Oboe I+II auch Oboe da caccia I+II, Streicher und Basso continuo.

Heuchelei und auf eigene Rechnung angemasste Sendungsgewissheit durchziehen seit Jahrtausenden die Geschichte der Politik wie der Religion – Bachs entlang dem Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner entwickelte Kantate «Siehe zu, daß deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei» BWV 179 dient hierzu als zeitloseindringliche Warnung. Über manch eifernde barocke Sprachbilder hinaus verkörpern Text und Musik den Ratschlag zu heilsamer Demut und angemessener Selbstbefragung. Dass Bach den mahnenden Eingangschor später in das Kyrie-Gebet seiner Missa brevis G-Dur BWV 236 verwandelte, könnte darum stimmiger nicht sein.

Mit einer Reflexion über den Kantatentext von Thomas Strässle.

Mitwirkende:
Miriam Feuersinger, Sopran
Daniel Johannsen, Tenor
Matthias Helm, Bass

Chor & Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Rudolf Lutz, Leitung

Programm:
17.30 Uhr
Musikalisch-theologische Werkeinführung mit Rudolf Lutz und Pfr. Niklaus Peter

19.00 - ca. 20.30 Uhr
1. Konzertaufführung
Reflexion
2. Konzertaufführung

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Informations sur l'événement

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Toutes les informations actuelles et supplémentaires sur l'événement peuvent être trouvées sur le site web de l'organisateur. Les changements soudains seront uniquement affichés sur le site web de l'organisateur.

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