José Muñoz’ Interesse am Comic stiess an der Kunsthochschule auf Ablehnung: Sein Professor missbilligte das Medium, und der junge Künstler war gezwungen, seine ersten Schritte im Comic im Verborgenen zu machen. Dieses heimliche Arbeiten verweist auf eine lange wirksame Hierarchie der Kunstgeschichte, in der die narrative Kunst über Jahrzehnte hinweg marginalisiert wurde. Zum Gespräch lädt Kuratorin Anette Gehrig ein, um den Ursachen und Mechanismen dieser hartnäckigen Rangordnung nachzugehen und diese kritisch zu hinterfragen
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