Was bedeutet Heimat in einer Welt, die immer digitaler, schneller und anonymer wird? Wo finden wir Geborgenheit, wenn reale Begegnungen seltener werden? Kann das Theater ein Zuhause sein?
Ausgehend von Tim Krohns mythischem Alpenroman Vrenelis Gärtli entsteht ein Theaterabend, der uns menschliche und unmenschliche Sehnsüchte unmittelbar erleben lassen will. Im Zentrum stehen zwei ungewöhnliche Figuren: das Vreneli und das Bersiäneli. Sie bewegen sich durch das Gnuusch eines Lebens – tastend, stolpernd, suchend. Für Vreneli wird die Reise durch die Bergwelt zugleich zu einer Reise nach innen: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wo ist mein Platz in dieser Welt? Die Suche nach Identität wird zu einer Suche nach Heimat – nicht nur als Ort, sondern als Gefühl von Zugehörigkeit.
Sie erzählen, zweifeln, lachen, geraten an Grenzen – und lassen dabei eine Welt entstehen, die zugleich fremd und vertraut wirkt.
Vielleicht wird das Theater genau dort zu einem Zuhause: im gemeinsamen Lauschen, im Staunen, im Weitertragen von Geschichten.
Information about the event
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