Das Trio aus der Zentralschweiz spielt ein Allerlei des Jazz und mäandert gemeinsam zwischen Komposition und aus dem Moment geborener Improvisation.
Bei der ersten Konfrontation mit der Musik von Bechtold-Jerjen-Büttiker wird vielen Hörenden der Ausruf «Oh, Jazz!» durch den Kopf gehen. Mit welcher Betonung und Haltung dieser Ausruf gedacht ist, hängt dabei stark vom Grad der Jazzfaszination des Hörenden ab. Klar, aufs erste Ohr hat dieses Trio viele Anklänge an die grossen Saxophontrios der vergangenen Jahrzehnte. Dabei ist diese Ästhetik in erster Linie das Gewand, in das ein Sammelsurium an musikalischen Einflüssen und Philosophien gekleidet wird. Die drei in der Zentralschweiz wohnhaften Herren spielen seit etwa 8 Jahren in verschiedensten Formationen ein Allerlei des Jazz. Was auch immer es genau ist, heraus sticht immer die Spielfreude und wie sehr diese drei dabei spontan aufeinander eingehen. Interaktion wird stets grossgeschrieben und das Trio mäandert gemeinsam zwischen Komposition und aus dem Moment geborener Improvisation. Für Publikum wie Musiker gilt für ihre Konzert die alte Weisheit «Jazz muss man live erleben, denn er realisiert sich dynamisch in der Zeit».
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