Das Kunsthaus Zürich widmet dem belgischen Künstler Félicien Rops (1833 Namur – 1898 Essonnes) eine umfassende Ausstellung. Der Künstler ist eine zentrale Figur des Symbolismus und zählt zu seinen radikalsten Vertretern. Rops war ein Grenzgänger und ein kritischer Beobachter seiner Zeit. Sowohl seine Zeichnungen als auch seine Radierungen widmeten sich insbesondere gesellschaftliche Themen wie der Erotik, der Macht und stellten sich gegen die Doppelmoral sowie das biedere Anstandsempfinden des bürgerlichen Zeitalters. Doch Rops war nicht nur Provokateur. Seine Kunst zeigt auch die Spannungen und Klischees seiner Zeit – besonders mit Blick auf Geschlechterrollen.
Die Ausstellung lädt dazu ein, Félicien Rops als Meister der Zeichenkunst neu zu entdecken – und zugleich die gesellschaftlichen Vorstellungen des Fin de Siècle kritisch zu betrachten.
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