Alle zwei Monate setzt sich der Lesezirkel zur Diskussion über ein Werk zusammen, abwechslungsweise über Klassiker oder Neuerscheinungen. Alle, die das Buch gelesen haben, sind zur Diskussion eingeladen.
Alle zwei Monate setzt sich der Lesezirkel zur Diskussion über ein Werk zusammen, abwechslungsweise über Klassiker oder Neuerscheinungen. Alle, die das Buch gelesen haben, sind zur Diskussion eingeladen.
Marlen Haushofers Roman «Die Wand» (Ullstein 2004) beginnt recht idyllisch: Eine namenlose Frau will mit ihrer Cousine und deren Mann ein paar Tage in den Bergen verbringen. Das Paar macht abends noch einen Spaziergang ins nächste Dorf, kehrt davon aber nicht mehr zurück. Als dann am Morgen eine unsichtbare Wand die zurückgelassene Frau vom Rest der Welt trennt, kippt die Atmosphäre ins Bedrohliche. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmitten ihres engumgrenzten Stücks Natur aufs Überleben ein. Ein feministischer Klassiker, der gleichzeitig die Unterdrückung von Frauen und die Ausbeutung der Natur thematisiert.
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