Wagners antisemitische Schrift «Das Judenthum in der Musik» (1869) löste europaweit eine enorme Debatte mit rund 150 Artikeln aus. Der Vortrag von Nicolai Rhyn beleuchtet diese Wirkungsgeschichte.
Als Richard Wagner 1869 seine antisemitische Schrift «Das Judenthum in der Musik» veröffentlichte, löste dies ein mediales Beben aus. Europaweit erschienen binnen kurzer Zeit rund 150 Artikel – eine für das 19. Jahrhundert astronomische Zahl. Zeitgenossen sprachen von einem «Sturm» der Entrüstung, wie ihn «seit langen Jahren kein Schriftstück» mehr erlebt habe. Von dieser beispiellosen Debatte handelt der Vortrag von Nicolai Rhyn, der seit 2024 Assistent am SNF-Projekt «Die zeitgenössische Wirkungsgeschichte von Richard Wagners ‹Das Judenthum in der Musik›» ist.
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