Kaija Saariaho, Jean-Baptiste Barrière, Cécile Marti & Asia Ahmetjanova
Kann die Liebe zur Schönheit in Grausamkeit umschlagen?In vielen ihrer Werke setzte sich die gefeierte finnische Komponistin Kaija Saariaho (1952–2023) mit ambivalenten kulturellen Persönlichkeiten auseinander, um zu ergründen, wie destruktive Tendenzen nicht am Rande einer Kultur, sondern aus ihrem Innersten heraus entstehen können. Dabei beschäftigte sie sich mit zwei historischen Figuren: dem Dichter Ezra Pound, einem Ästheten, der zum Anhänger des Faschismus wurde, und dem Maler Paul Gauguin, dessen Erfahrungen in Tahiti von kontroversen Idealisierungen geprägt waren. Saariaho regt damit an, kollektive Schattenseiten zu hinterfragen und jene «Paradiese» zu betrachten, die Menschen für sich selbst zu schaffen versuchen.Wie der Titel von Kaija Saariahos Kammermusikwerk «Sombre» andeutet, sind auch Erinnerungskulturen ambivalente Konstrukte, an denen Menschen letztlich hängenbleiben.Als Hommage an die Komponistin und Pionierin der elektroakustischen Musik vereint die Produktion Saariahos engstes familiäres und künstlerisches Umfeld. Unter der Regie von Aleksi Barrière treten Jean-Baptiste Barrière und Cécile Marti mit zwei Schweizer Erstaufführungen sowie Asia Ahmetjanova mit einer Uraufführung in einen berührenden Dialog mit Saariahos Kammermusik.**Am 5.12. findet um 18:00 Uhr eine Einführung in die Performance statt.**Die Aufführung findet auf Englisch, Französisch und Italienisch mit deutschen Übertiteln statt.
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Sonntag 6. Dezember 2026, 19:00 - 21:00 Uhr
- Ort Gare du Nord, Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel
- WWW www.garedunord.ch
- Vorverkauf www.garedunord.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: agendabasel.ch



