Theaterfestival Basel
Wann wird Musik politisch? Das Theaterfestival bringt das neue Stück der libanesischen Künstler*innen Rabih Mroué und Lina Majdalanie exklusiv an drei Spielorte im Baselbiet. Im Zentrum steht Chopins Marche funèbre aus der Sonate Nr. 2 – ein Werk, das weltweit bei Beerdigungen von ideologisch komplett gegensätzlich ausgerichteten Persönlichkeiten erklingt: von der britischen Premierministerin Margaret Thatcher bis zum Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah.
Ausgehend von dieser irritierenden Gleichzeitigkeit entfaltet der Abend eine präzise Untersuchung der engen Verbindung von klassischer Musik, Geschichte und Macht. Was geschieht, wenn ein und dasselbe Stück ganz unterschiedliche politische Bedeutungen annimmt? Wann wird Musik zur Geste, zum Symbol – oder zum Instrument ideologischer Vereinnahmung?
Rabih Mroué und Lina Majdalanie zählen zu den prägenden Stimmen des internationalen Gegenwartstheaters. In ihren Arbeiten verbinden sie dokumentarische Recherche mit klarem Denken, spielerischer Leichtigkeit und feinem Humor. Auf der Bühne stehen die österreichischen Schauspieler*innen Augustin Groz und Claudia Kottal.
Ein hochaktueller, politisch brisanter und zugleich unterhaltsamer Theaterabend – und eine Einladung, Musik nicht nur zu hören, sondern als Teil gesellschaftlicher und historischer Prozesse zu begreifen.
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Samstag 5. September 2026, 19:00 - 21:00 Uhr
- Ort Kulturraum Marabu, Schulgasse 5, 4460 Gelterkinden
- WWW www.theaterfestival.ch
- Vorverkauf www.theaterfestival.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: agendabasel.ch
