Jahrhundertealte Holzschnitttechnik für zeitgenössische Bilder, mal mehrschichtig farbig, mal reduziert schwarz-weiss.
Die Werke von Georg Christen haben ihren Ursprung meist in im Vorbeigehen in den Augenwinkeln erfassten Mustern in der Umgebung, zufällig entdeckten Wiederholungen, sonst unbeachtet gebliebenem Zeichenhaften. Es sind Fundstücke: ein irgendwo hängendes Netz, ein Schattenwurf eines Zaunes, Frassgänge von Holzwürmern. Durch Weglassungen und Ergänzungen entstehen neue, ungesehene Formen, die sich oft zu biomorphen Strukturen wandeln. Ist das nun Neues oder bloss Freigelegtes? Sichtbar gemachte Botschaften aus einer verborgenen Welt?
Informationen zur Veranstaltung
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