Migration ist kein Phänomen des 19. und 20. Jahrhunderts. Schon im Römischen Reich verliessen Menschen ihre Heimat, um an einem neuen Ort zu arbeiten und zu leben. Dieser Schritt prägte sowohl die Migrant:innen selbst als auch die Gesellschaften, in die sie kamen. Auf einem geführten Spaziergang durch Liestal werfen wir zunächst einen Blick auf das Hanro-Areal: Seit der Gründung der Strickerei im Jahr 1884 und mit dem Umzug auf das Areal am Benzburweg im Jahr 1900 fanden hier zahlreiche Arbeiter:innen aus nah und fern Beschäftigung. Doch wie erging es ihnen an ihrem neuen Wohn- und Arbeitsort? Wie wurden sie in Liestal aufgenommen – und wie haben sie die Stadt geprägt? Dem stellen wir die antike Perspektive gegenüber: Auch im Römischen Reich war Migration aus unterschiedlichen Gründen weit verbreitet. Welche Parallelen gibt es? Welche Unterschiede? Und wie entwickelte sich Augusta Raurica durch diese Bewegungen von Menschen? Der Spaziergang lädt zu einem spannenden Dialog zwischen Antike und Neuzeit ein – entlang der «Migrationslinien» von Liestal.
Im Anschluss sind die Teilnehmenden herzlich zu einem Umtrunk in der Kantonsbibliothek Baselland eingeladen.
Anmeldung erwünscht unter +41 61 552 59 86 oder museum@bl.ch
Treffpunkt: Haupteingang Hanro, Benzburweg 18, Liestal
Endpunkt: Kantonsbibliothek Baselland, Emma Herwegh-Platz 4, Liestal
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Donnerstag 19. März 2026, 17:00 - 18:45 Uhr
- Ort Hanro-Depot, Benzburweg 20A, 4410 Liestal
- WWW www.baslergeschichtstage.ch
- Vorverkauf www.baslergeschichtstage.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: agendabasel.ch



