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Solidarität mit Black Stammtisch
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Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich

So­li­da­ri­tät mit Black Stamm­tisch

Samstag, 21. März 2026

Das community-basierte Gespräch erkundet, wie Gemeinschaften unter herausfordernden Bedingungen Zusammenhalt, Fürsorge und Widerstand entwickeln.

Am Löwenbräukunst Open House 2026 sowie zum Internationalen Tag gegen Rassismus widmet sich die Canopy Session mit Black Stammtisch dem Jahresthema Solidarität. Das community-basierte Gespräch greift das Ausstellungskapitel Insurgent Communities auf und erkundet, wie Gemeinschaften unter herausfordernden Bedingungen Zusammenhalt, Fürsorge und Widerstand entwickeln. Es geht um Fragen wie: Wo beginnt Solidarität, wem gehört sie, wer entscheidet, wessen Schmerz und Stimmen sichtbar werden?

Der Stammtisch setzt auf Zuhören als Werkzeug der Rassismusprävention. Es fordert Empathie, Selbstreflexion und das Hinterfragen eigener Vorurteile. Während der Diskussion des Stammtisches ist das Publikum eingeladen, sich in den Kreis zu setzen und dem Gespräch zu folgen. Gleichzeitig feiert der Stammtisch Black Joy – Freude, Zusammenhalt und positive Erfahrungen innerhalb der Black Community, die für alle sichtbar und erfahrbar gemacht werden.

Gegründet 2021 von Walesca Frank im Rahmen ihrer Masterarbeit an der ZHdK, bietet der Black Stammtisch der Black Community in der Schweiz einen sicheren Raum für Austausch und gemeinschaftliche Erlebnisse. Neben Gesprächen entstehen Aktivitäten wie Skifahren, Wandern oder Konzertbesuche, die gesellschaftliche Barrieren abbauen und die Community stärken. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem von Armelle Ako, Cevinica Singleton und Laura Yuri Kaufmann. 2024 war der Black Stammtisch Teil der partizipativen Ausstellung An der Schwelle des Museums im Migros Museum für Gegenwartskunst.

Die Canopy Sessions sind eine Gesprächsreihe mit Akteur*innen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Aktivismus im Shamiana-Meetingspace, einer offenen textilen Struktur in der Ausstellung Disobedience Archive (Canopy for Broken Time) – Im Dialog mit Raqs Media Collective. Archive werden hier als lebendige Orte des Erzählens, Erinnerns und Weitergebens von Wissen erlebbar. Neben Gesprächen und Lesungen umfassen die Sessions auch Praktiken aus unserem Alltag, die zeigen, wie tief Wissen auch in unseren Körpern gespeichert ist. Jede Session greift die Kapitel der Ausstellung auf und fragt, wie aus geteilter Verletzlichkeit neue Formen von Aufmerksamkeit, Beziehung und Solidarität entstehen können.

Awareness: Dieser Abend ist ein Raum des Zuhörens, der Reflexion und des respektvollen Austauschs. Das Publikum wird eingeladen, aufmerksam und sensibel auf die Gespräche zu reagieren und Fragen als offene Resonanz zu formulieren. Die Verantwortung für den respektvollen Umgang liegt bei allen Anwesenden. Gemeinsam tragen wir dazu bei, dass dieser Raum sicher, aufmerksam und wertschätzend bleibt.

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Informationen zur Veranstaltung

Obacht!

Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.

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