Wechselwirkungen des Alleinseins
Alleinsein kann Bewegung bedeuten, etwa eine Reise an einen unbekannten Ort. Dort, umgeben von fremden Gesichtern, mit einem Gefühl grenzenloser Freiheit, läuft man immer wieder sich selbst über den Weg. Oder es ist Rückzug in die eigenen vier Wände, in die Stille, in der man sich ausbreitet, bis die Wände beginnen, näher zu rücken. Alleinsein kann auch Stillstand bedeuten: in der Leere ebenso wie in der lauten Menge, in riesigen Weiten wie in beengenden Räumen, aussen wie innen – plötzlich steht man als einziger Orientierungspunkt für sich allein.
Zwischen Isolation und Freiheit, zwischen Nähe und Distanz – zwischen uns – entfaltet sich ein Zustand, der in sich nicht unterschiedlicher sein könnte. Wir alle kennen dieses Gefühl, und doch fühlen wir uns oft einsam damit.
Die Künstler*innen dieser Ausstellung haben sich in diesen Zustand hineinbegeben: freiwillig oder ungewollt, beobachtend, erfahrend oder im Versuch ihn zu teilen. Mal mehr, mal weniger allein – mit sich, mit anderen, mit ihrer Kunst – mal leise, mal vielstimmig laden sie dazu ein, sie auf dieser wechselhaften Reise zu begleiten.
Künstler*innen: Paula Haeni & Stephanie Hess, Andreas Hofer, Esther Kempf, Romain Mader, Christian Megert, Patricia Meier, Giuseppe Micciché, Sinai Mutzner, Olsen, Nora Schmidt, Simone Stolz
Kuratiert von Cristiana Contu, Nathalie Killias und Selina Schlumpf.
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Freitag 15. Mai 2026, 11:00 - 18:00 Uhr
- Ort Helmhaus Zürich, Limmatquai 31, 8001 Zürich
- WWW helmhaus.org
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: myfarm.ch


