Eine Diskussion mit einem schonungslosen und zugleich poetischen Einblick in Verlust und Erinnerung.
In ihrem ersten Prosawerk «Am Meerschwein übt das Kind den Tod» schreibt Nora Gomringer über den Verlust ihrer Mutter Nortrud Gomringer. Sie schreibt ihr hinterher - als vermissende Tochter, als wütende Frau, als verstummte Dichterin. Der Text blickt jedoch nicht nur auf das Mutter-Tochter-Verhältnis zurück, sondern thematisiert auch die Beziehung zu ihrem Vater Eugen Gomringer, dem Begründer der Konkreten Poesie. Mit Trauer und Witz gewährt die Lyrikerin einen schonungslosen und zugleich poetischen Einblick in ihre Familie und erzählt von Abschied und Erinnerung.
Nora Gomringer ist deutsch-schweizerische Lyrikerin und Filmemacherin und eine der bekanntesten Dichterinnen ihrer Generation. Sie schreibt und spricht für Radio, Fernsehen und Feuilleton. Ihre Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und wurden mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt. Seit 2010 leitet sie das Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg.
Weitere Infos unter www.literarische.ch
Moderation: Ladina Caduff
In Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft Zug
Bild: Nora Gomringer, Judith Kinitz / Cover «Am Meerschwein übt das Kind den Tod»
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Sonntag 29. März 2026, 11:00 - 12:30 Uhr
- Ort Bibliothek Zug, Sankt-Oswalds-Gasse 21, 6301 Zug
- WWW www.bibliothekzug.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: guidle.com



