Zwischen Sprachmusik und Verdichtung, zwischen Ironie und Kontemplation.
Robert Hunger-Bühlers neuer Lyrikband «Die Blume im Mund» versammelt Haikus zwischen Alltag, Erinnerung und Selbstvergessenheit. Worte werden gekaut «wie Geröll im Mund», Beobachtungen blitzen im Supermarkt, am Gartentisch oder im Fahrtwind eines Autos auf. Zwischen Ironie und Kontemplation entstehen Texte von radikaler Einfachheit, die den Augenblick festhalten wollen, bevor er verschwindet, voller Kindheitsechos, Naturbilder und leiser Melancholie. Ein Buch über Tagträumerei, Klang und die Kunst der Verdichtung.
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