Als im Jahr 79 n. Chr. der Vesuv ausbrach, verschüttete die Asche des Vulkans das römische Pompeji vollständig. Was für die damaligen Menschen eine Katastrophe war, erweist sich für die heutige Archäologie als genuiner Glücksfall: Die metertiefe Ascheschicht konservierte selbst feinste Rückstände in den Räucherschalen, mit denen die Römer den Göttern Opfer brachten.
Diese jahrtausendealten Spuren hat ein internationales Forschungsteam mit modernsten Laborverfahren analysiert – und Erstaunliches entdeckt: Die Römer opferten schon damals Duftstoffe aus Afrika und Asien. Ein klarer Beleg dafür, dass Pompeji Teil eines weltumspannenden Handelsnetzes war.
Wie sah das römisch-antike Welthandelsnetz aus? Liegen die Anfänge der Globalisierung früher als gedacht? Und wie arbeiten die Forschenden in diesem interdisziplinären Projekt zusammen?
Gast
Dr. Johannes Eber, Archäologe an der UZH und Teil des internationalen Teams zur Erforschung von Pompejis Hausaltären
Leitung/Moderation
Dr. Dana Sindermann, Leiterin Fachbereich Wirtschafts- und Sozialethik, Paulus Akademie
Unkostenbeitrag (inkl. Lunch und Getränk)
CHF 30 / CHF 20*
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Center for Lifelong Learning Universität Zürich
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 27. September 2026.
www.paulusakademie.ch
Bild: Parco Archeologico di Pompeii. Fotograf: Johannes Eber
Informationen zur Veranstaltung
Alle aktuellen sowie zusätzliche Informationen zur Veranstaltung findest du auf der Webseite des Veranstalters. Plötzliche Änderungen werden ausschliesslich auf der Webseite des Veranstalters angezeigt.
- Zeit Donnerstag 1. Oktober 2026, 12:30 - 00:00 Uhr
- Ort Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich
- WWW www.paulusakademie.ch
- Links
- Zugänglichkeit
- accessible Rollstuhl (komplett)
- Quelle: kulturzueri.ch





